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  • Nervenblockaden
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  • Lasertherapie
  • TENS
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Schmerztherapie

 

Schmerztherapie BeratungIhr Weg zum schmerzfreien Leben

Im Mittelpunkt stehen Sie als Mensch und Ihre Bedürfnisse. Ich nehme mir viel Zeit und berate Sie ausführlich.

 

Persönliches Schmerzempfinden

Das Schmerzempfinden ist nach persönlicher Geschichte, Erfahrung und den Lebensumständen verschieden. Um Ihrer ganz persönlichen und einmaligen Schmerzsituation gerecht zu werden, stelle ich wirksame, im Ansatz verschiedene Methoden, als Therapiekonzept zusammen. Ihr persönlicher positiver Zugang ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Ich begegne Ihnen offen und mit ganzheitlichem Ansatz.

 

Individuelles Therapiekonzept

Das speziell für Sie erstellte individuelle Therapiekonzept soll bei größtem Nutzen und geringstmöglicher Belastung zu einem schmerzfreien Leben führen.

In meiner Privatordination sind folgende Behandlungsmethoden möglich:

 
  • Medikamente nach schulmedizinischen Regeln,
  • gegebenenfalls auch Analgetikainfusionen.
  • Infiltrationen und
  • bestimmte Nervenblockaden.
  • Akupunktur
  • Laserbehandlung (v.a. Laserakupunktur).
  • Zusätzlich selbständig zu Hause angewendete Therapiekonzepte wie:
  • Magnetfeldtherapie und
  • Elektrotherapie (TENS).
  • Für Ihre Heimtherapie organisiere ich entsprechende Leihgeräte.
 

Schmerzen "auszuhalten" macht keinen Sinn

Schmerzen "auszuhalten" macht keinen Sinn. Je länger sie anhalten, desto größer ist die Gefahr einer Chronifizierung. Heutige Therapiemethoden ermöglichen meistens eine rasche und erfolgreiche Schmerzlinderung.

 

Den Schmerzkreislauf unterbrechen

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Chronische Schmerzen sind nicht ausschließlich aus der Schmerzsituation zu erklären - zu einem Teil entstehen sie durch den im "Schmerzgedächtnis" bewahrten Schmerz.

 

Die Kunst, chronischen Schmerz zu bekämpfen

Auch sehr starke akute Schmerzen sind leicht zu bekämpfen. Erst die Chronifizierung macht die Bekämpfung von Schmerzen zu einer Kunst, die in die Hände eines sehr erfahrenen Arztes/Ärztin gehört.

Medikamentöse TherapieMedikamentöse Therapie

Eine der Hauptsäulen der Schmerztherapie stellt die medikamentöse Therapie dar. Die Therapie wird nach dem analgetischen Stufenschema der Weltgesundheitsbehörde WHO durchgeführt.

 

3 Therapiestufen

Entsprechend der Schmerzstärke wird eine der drei vorgesehenen Therapiestufen gewählt, die verschiedene Analgetika (schmerzstillende Medikamente, gegebenenfalls auch s.g. Schmerzpflaster) bzw. ihre Kombinationen enthalten.

 

Steigerung

Steigerung der Schmerzlinderung kann man durch die Kombination der Analgetika mit s.g. Co-Analgetika (Medikamente anderer Substanzklassen wie z.B. Antidepressiva, Antikonvulsiva, Kortikosteroide, NMDA-Antagonisten, Laxantien, Antiemetika u.a.) erreichen.

 

Grundregeln

whoBei Anwendung des WHO Stufenschemas müssen folgende Grundregeln beachtet werden:

1.) Prinzipiell wird die Therapie chronischer Schmerzen oral mit retardierten Medikamenten durchgeführt.

2.) Der Einnahmemodus der vorgeschriebenen Substanzen soll so gestaltet werden, dass er dem Patienten einerseits zumutbar ist, andererseits aber die pharmakologisch sinnvollen Intervalle berücksichtigt (Wirkdauer).

Bei chronischen Schmerzen soll die Gabe der Medikamente erfolgen, bevor der schmerzstillende Effekt der vorangegangenen Applikation nachlässt. Nur so ist es möglich, die Erinnerung an den und die Furcht vor dem Schmerz auszulöschen.

3.) Die Einnahme der Medikamente muss nach einem festen Zeitplan erfolgen. Eine Verordnung „nach Bedarf“ oder „bei Schmerzen“ ist bei chronischen Schmerzen obsolet. Nur akut auftretende Schmerzspitzen können mit Bedarfsmedikamenten behandelt werden.

schmerzskala4.) Die Dosierung der Analgetika soll entsprechend der Schmerzstärke, die vom Patienten mit Hilfe einer der Schmerzskalen (z. B. VAS - Skala: visuelle Analogskala, 0-10, 0= keine Schmerzen, 10= stärkster vorstellbarer Schmerz) angegeben wird, individuell gewählt werden.

5.) Durch regelmäßige Kontrollen der Schmerzstärke soll die Dosierung den Bedürfnissen des Patienten angepasst werden.

6.) Die möglichen Nebenwirkungen sollen durch eine Begleittherapie beseitigt werden.

 

Infusionen

Bei akuten Schmerzen wird die Gabe und Dosierung der Medikamente entsprechend angepasst. Hier kann man auch auf die Infusionen mit Schmerzmitteln zurückgreifen.

infiltrationInfiltrationen

Es ist eine Technik der Regionalanästhesie, die als Ziel die Unterbindung der Weiterleitung der Schmerzinformation hat.

Dabei wird ein Lokalanästhetikum (Betäubungsmittel) an bestimmten Stellen im schmerzhaften Areal injiziert.

 

Akute Schmerzen schnell gelindert

Die Infiltrationen finden in der Schmerztherapie Anwendung vor allem bei der Behandlung von Triggerpunkten (schmerzhafte Muskelfaserverdickungen) wie bei Cervikalsyndrom, Lumbalgie usw.

So können akute Schmerzen schnell gelindert werden. Mehrere Wiederholungen (alle 2- 3 Tage) verstärken und verlängern den Effekt.

Invasive NervenblockadeNervenblockaden stoppen den Schmerz

Nervenblockaden können Schmerzen im Versorgungsgebiet des jeweiligen Nerven oder Nervengeflechts reduzieren oder auch komplett beseitigen. Sie stoppen die Weiterleitung der Nervenimpulse.

 

Schmerzkreislauf unterbrechen

Meistens handelt es sich um s.g. periphere Nervenblockaden um Schmerzen im begrenzten Gebiet z. B. Arm oder Bein zu lindern. Man nutzt diese Verfahren um den Schmerzkreislauf beim chronischen Schmerzpatienten zu unterbrechen.

Die schmerzfreie Zeit kann zusätzlich genutzt werden, um physikalische Therapie die sonst wegen der Schmerzen nicht möglich wäre, durchzuführen.

 

Nervenblockaden bei akuten Schmerzen

Auch akute Schmerzen können mittels einer gezielten Blockade (z.B. Interkostalblockade bei Rippenbruch oder Ganglionblockade - GLOA- bei Trigeminusneuralgie) behandelt werden.

Die meisten invasiven Blockaden werden im entsprechenden Setting im Spital durchgeführt (z.B. Sympathicus-Blockaden, somatische Nervenblockaden und neuroaxiale epidurale oder spinale Blockaden). Alle diese invasiven Verfahren, dürfen nur vom geübten, erfahrenen Arzt durchgeführt werden.

 

Gezielte Wirkung - vorhersehrbare Wirkdauer

Nervenblockaden haben in der Schmerztherapie weite Verbreitung gefunden. Sie werden bei unterschiedlichen Indikationen durchgeführt. Es werden diagnostische, prognostische, prophylaktische und therapeutische Blockaden durchgeführt.

Sie sind selektiv und spezifisch wirksam. Ihr Effekt setzt schnell ein, die Wirkdauer ist vorhersehbar.

Durch mehrere Wiederholungen kann man den Effekt verstärken und verlängern.

akupunkturAkupunktur - eine Therapieform der TCM

Akupunktur ist eine aus der traditionellen chinesischen Medizin stammende Therapieform, die ca. 3000 Jahre alt ist.

 

Ganzheitliche Behandlung

Akupunktur ist, vereinfacht ausgedrückt, eine Regulationstherapie, die eine ganzheitliche Behandlung des Patienten ermöglicht und nicht nur den Befund, sondern auch das Befinden mit einbezieht.

Dies geschieht durch das Setzen von ganz dünnen Nadeln am bestimmten Akupunkturpunkten am Körper oder am Ohr. Die Behandlung dauert 20 Minuten. Sie soll bei chronischen Schmerzen ein Mal pro Woche und bei akuten Schmerzen mehrmals die Woche erfolgen. Es werden im Schnitt ca. 10 Behandlungen durchgeführt.

 

Akupunktur lindert Schmerzen

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Akupunktur hat neben der ausgeprägt analgetischen, auch muskelentspannende und psychisch harmonisierende Wirkung. Die lokalen Wirkungen der Akupunktur, die bei der Behandlung der chronischen Schmerzen zum Tragen kommen, sind vermehrte Durchblutung und muskuläre Entspannung. Die Hauptindikation (ca. 65% der Patienten) der Akupunkturbehandlung stellen Schmerzen verschiedener Herkunft dar wie Beschwerden im Bewegungsapparat, Kopfschmerzen oder Neuralgien.

Aber auch somatoforme Erkrankungen (körperliche Beschwerdebilder ohne organisches Substrat) stellen eine gute Indikation für die Akupunktur dar.

Die Voraussetzung für die Anwendung der Akupunktur ist die vorherige exakte Abklärung der Grunderkrankung. Mit der Akupunktur kann man in den meisten Fällen eine Erleichterung der Beschwerden, eine Einsparung von Medikamenten, eine Verkürzung des Heilungsverlaufes und eine Verstärkung der Psychotherapie erzielen. Insgesamt wird der Akupunktur als komplementäres Verfahren eine 50-80% Verbesserung der Beschwerden bei verschiedenen Schmerzzuständen zugeschrieben.

 

Hohe Patientenakzeptanz

Der beträchtliche Vorteil der Akupunktur besteht in der Tatsache, dass fachgerecht angewandte Akupunktur eine sichere Therapie ist, die kaum Nebenwirkungen oder Komplikationen zeigt und sich zusätzlich einer sehr hohen Patientenakzeptanz erfreut.

Mit Akupunktur kann man auch eine große Anzahl an Erkrankungen beziehungsweise Beschwerden, die nicht mit Schmerzen verbunden sind, zum Beispiel Heuschnupfen, Neurodermitis, Nervosität, Schlafstörungen, Reizblase und weitere, behandeln. Akupunktur eignet sich außerdem ideal zur Unterstützung bei der Gewichtsabnahme und der Raucherentwöhnung.

 

Akupunktur ohne Nadeln

Bei Patienten, die aufgrund von Angst, Überempfindlichkeit und Allergie auf Akupunkturnadeln oder bei anderen Kontraindikationen (Gerinnungsprobleme - sowohl verursacht durch medikamentöse Therapie, oder angeboren- sowie bei Kindern) nicht mit Akupunkturnadeln behandelt werden können, kann sehr gut Laserakupunktur angewendet werden.

Lasertherapielaserakupunktur-patient

Das Wort Laser ist eine Abkürzung des englischen Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Das bedeutet Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung von Strahlung.

 

Softlaser

In der Schmerztherapie werden nur so genannte Softlaser verwendet, die mit wenig Energie arbeiten und einen stimulierenden Effekt auf das bestrahlte Gewebe haben. Diese Lasertherapie hat eine schmerzlindernde, entzündungshemmende und schwellungsmindernde sowie biostimulatorische Wirkung.

Der Softlaser kann therapeutisch eingesetzt werden bei u.a. Verletzungen der Muskeln und Sehnen, Nachbehandlungen von Knochenbrüchen, Narben, Luxationen, zahlreichen Hauterkrankungen oder Wundheilungsstörungen (als Flächenlaser).

 

Laserakupunktur

Auch die Erkrankungen bei denen Akupunktur eingesetzt wird können mit Laser behandelt werden (Bronchitis, Migräne, Durchblutungsstörungen, Heuschnupfen, Schmerzen ...) und bei Patienten die mit Akupunkturnadeln nicht behandelt werden.

In meiner Ordination wird vor allem Laserakupunktur – punktförmige Anwendung des Lasers an den Akupunkturpunkten – als Nadeln- und schmerzfreie Akupunktur - durchgeführt.

tensTENS - nebenwirkungsfrei zu Hause anwendbar

Bei indizierter TENS- Therapie werden Sie ein praktisches kleines Leihgerät zu der Elektrotherapie bekommen das Sie nebenwirkungsfrei und ohne Belastung für Sie zu Hause anwenden können.

 

Breites Anwendungsspektrum

TENS wird erfolgreich bei Schmerzen des Bewegungsapparates, Muskelverspannungen, posttraumatischen Schmerzen, Neuralgien, Stumpf- und Phantomschmerzen, peripheren Durchblutungsstörungen sowie postoperativen Schmerzen angewandt.

Hauptziele der Therapie sind Schmerzunterdrückung, Durchblutungssteigerung, und Muskelentspannung.

 

Kostenübernahme

TENS befindet sich seit mehr als 20 Jahren in der praktischen Anwendung. Da die TENS-Therapie wissenschaftlich begründet ist, erfolgt für diese Therapie die Kostenübernahme durch die Krankenkassen.

 

tens-patientBelastungsfreie Therapie

TENS wird über kleine batteriegespeiste Stimulatoren durchgeführt. In der Schmerztherapie wird am häufigsten die konventionale Reizung mit niedriger Intensität (5 bis 10 mA) und gleichbleibender Frequenz von 100 Hz angewendet. Hierbei treten kribbelnde Parästhesien unter den Elektroden oder im Innervationsareal der gereizten Nerven auf, ohne dass es zu Muskelkontraktionen und Schmerzempfindungen kommt.

 

Effektiv und wirtschaftlich

Die Lage der Elektroden richtet sich primär nach der Schmerzlokalisation, der segmentalen Schmerzausstrahlung, dem Verlauf betroffener Nerven, der Lage von Trigger- oder Akupunkturpunkten. TENS als Behandlungsmethode besitzt ein breites Anwendungsspektrum, hohe Effektivität und Wirtschaftlichkeit.

MagnetfeldtherapieMagnetfeldtherapie

Diese Therapie können Sie problemlos selbständig zu Hause mit einem Leihgerät und entsprechender Magnetfeldmatte durchführen. Der Effekt stellt sich meistens innerhalb von einem Monat ein.

 

Anwendungsspektrum

Die Magnetfeldtherapie wird eingesetzt bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates wie Arthritis, Arthrose, Wirbelsäulenprobleme, Knochenheilung, Knorpelschäden, Osteoporose, Prothesenlockerung sowie Schmerzen. Die Magnetfeldtherapie findet auch Anwendung bei Durchblutungsstörungen, sowie bei Problemen aus dem Bereich der Chirurgie, Dermatologie, Gynäkologie, HNO, Rheumatologie, Neurologie, Sportmedizin sowie zur Regeneration und Schlafförderung.

 

Wirkung

Magnetfeldtherapie

Magnetfelder durchdringen den menschlichen Körper bis hin zu einzelnen Zelle und sorgen dafür, dass wesentliche Abläufe im Inneren der Körperzelle ordnend beeinflusst werden. Pulsierende Felder regen durch die Beeinflussung der elektrischen Ströme den Ionentransport an und normalisieren das Membranpotential. Der Stoffwechsel der Körperzelle wird angeregt, die Sauerstoffzufuhr wird erhöht, es kommt zu einer Steigerung der Durchblutung und Erwärmung des Gewebes. Der Knochenaufbau verbessert sich. Die vermehrte Sauerstoffzufuhr und die verbesserte Durchblutung haben zudem eine entzündungshemmende, schmerzstillende und abschwellende Wirkung. Daraus ergeben sich eine allgemeine Entspannung und Stärkung.